Start: Eine rätselhafte Banane
Agnes eröffnet den Story-Walk mit einer rätselhaften Betonbanane, dem russischen 24-Stunden-Laden und einem ersten Blick in Charlottenburgs Unterseite.
TX001 · öffentliche Koordinaten
Von der rätselhaften Banane unter dem Bahnhof Charlottenburg bis zu den Kleinen Kaskaden am Lietzensee: Jeder veröffentlichte Stopp hat nun einen eigenen Ort im offenen Web.
Die Route, Stopp für Stopp
Agnes eröffnet den Story-Walk mit einer rätselhaften Betonbanane, dem russischen 24-Stunden-Laden und einem ersten Blick in Charlottenburgs Unterseite.
Am Stuttgarter Platz wartet Wladimir Nabokov im Winter 1925 auf seinen Verleger – und entwirft dabei eine Erinnerung für das 21. Jahrhundert.
Gehen Sie weiter die Kaiser-Friedrich-Straße hinauf in Richtung „Zum Hecht“, dem ersten Teil einer Drei-Clip-Sequenz.
Vor dem „Hecht“ treffen Arbeiterstrich und harte Kiezgeschichte auf Nabokovs Blick in die zukünftige Erinnerung eines Kindes.
Kommune I verwandelt Alltag in Performance: Dérive, Détournement, Pudding-Attentat – und Dieter Kunzelmanns Weg in den Extremismus.
Die farbexplodierte Fassade des HappyGoLucky Hostels verschwand 2022 hinter Denkmalschutz und kahler Wand.
Das Klick ist eines der letzten Berliner Ladenkinos – und der Auftakt zur Geschichte der geheimnisvollen Sängerin Undine von Blankenschiff.
Music Train Records wird zum Portal für gesegneten Krimskrams, Laurie Anderson und Agnes’ erste Erinnerung an die Zukunft.
Das Literatur-Café Hedayat verbindet Sadegh Hedayats verbotene „Blinde Eule“ mit Abbas Maroufis Berliner Zufluchtsort.
Hotel Wilmina, russische Buchhandlungen und die Erinnerung als Exilwährung: die Kantstraße im Charlottengrad der Zwanziger.
Folgen Sie dem Weg rund um den Amtsgerichtsplatz und suchen Sie nach einer kompakten Bronzeform in der Nähe des Gerichtsgebäudes.
Wadim Sidurs „Treblinka“ stapelt vier Körper zu einem der frühesten Holocaust-Mahnmale West-Berlins.
Elfriede Scholz wurde für alltägliche Worte denunziert und ermordet – auch als unerreichbare Schwester Erich Maria Remarques.
Unter der Suarezstraße liegen Lietzows Feuchtwiesen, slawische Siedlungsspuren und die Nachfahren alter Entwässerungsgräben.
Galerie 15 bewahrt Kunst des Kalten Krieges – und den Flyer einer Ausstellung für eine Frau, deren Existenz sich nicht beweisen ließ.
Dernburg wurde zu Gustloff und wieder zurück: Ein Straßenname zeigt, wie Propaganda Tod in Geografie verwandelt.
BĀLAVATs philosophische Pop-Art verbindet Bild und Text zu topografischen Aufzeichnungen des Bewusstseins.
Eine kaum beachtete Plakette stellt den Berliner Ampelmann neben eine erstarrte Atompilzwolke.
Vom DDR-Notaufnahmelager über Lietzows slawische Feuchtwiese bis zu Erwin Barths sanfter Stadthypnose entfaltet sich die Biografie des Parks.
Die Neue Kantstraße schnitt den Lietzensee 1904 entzwei; unter der Brücke überleben Kanal, versunkenes Dorf und Geisterhunde.
Hedayat und Guy Debord begegnen Erwin Barth in einem Park, dessen Wege bereits eine sanfte Dérive in den Grundriss einbauen.
Am Baum 418 verwandelt Aleister Crowley den bürgerlichen Park in einen temporären Tempel zwischen dieser Welt und ihrer Hinterbühne.
Ein Regimentsdenkmal, die Tarnung des Sees und die Trümmer von 1945 führen zum kleinen „Hexenhaus“ hinter dem Spielplatz.
Im Parkwächterhaus lag Charlottenburgs geheime Alltagsbiografie unter Marderkot: Sütterlin, Klatsch, Tauben und illegale Hechtfischer.
Biegen Sie rechts in Richtung See ab und folgen Sie dem schmalen Wasserlauf der Kleinen Kaskaden.
An den Kleinen Kaskaden öffnen Geisterfernsprecher und litoraler Riss den Lietzensee zur Zukunft – bis Nabokovs Alltagsdinge wiederkehren.