TX001 · Fußnote 31 · Routeneintrag 23 von 26
Gefallenendenkmal
Ein Regimentsdenkmal, die Tarnung des Sees und die Trümmer von 1945 führen zum kleinen „Hexenhaus“ hinter dem Spielplatz.
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Derzeit auf Englisch · 1:39
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Worte, die die Route trägt
Deutsche Textfassung
Bitte halten Sie an, wenn Sie das Kriegerdenkmal auf der linken Seite erreichen.
Das Gefallenendenkmal des Königin-Elisabeth-Garde-Grenadier-Regiments Nr. 3, geschaffen 1925 vom Bildhauer Eugen Schmohl. Es ist nicht nur ein Objekt des Ersten Weltkriegs; die Widmung umfasst mehrere Konflikte, mit Inschriften, die bis ins Jahr 1864 zurückreichen. Zu den Bronzeelementen gehört das emblematische Motto: „PER ASPERA AD ASTRA“ – Durch das Raue zu den Sternen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der See aus der Luft getarnt. Die Wasseroberfläche wurde mit schwimmenden Netzen und bemaltem Sperrholz abgedeckt, damit alliierte Bomber, die nach einem reflektierenden See suchten, nur Wald sehen würden und die Orientierung verloren. Es funktionierte nicht. Die alliierten Piloten orientierten sich stattdessen an einem markanten Dach in der Nähe des Funkturms.
Als die Kämpfe aufhörten, glich die Szenerie einem biblischen Bild: zerbrochene Geländer, entwurzelte Bäume, die Terrassen von Schrapnell zerschmettert. Jahrelang nach 1945 war das Wasser dick von Trümmern, Fahrrädern, Helmen und sogar den Überresten alter Flak-Stellungen. Kinder spielten dazwischen, Familien picknickten auf Ruinen, und langsam, über das nächste Jahrzehnt hinweg, kehrte der Park zurück.
Ok, machen wir gegen Ende der Tour weiter.
Gehen Sie mit dem Denkmal zu Ihrer Linken weiter in die gleiche Richtung wie zuvor.
Gleich hier vorne seht ihr das kleine „Hexenhaus“. Backstein und Fachwerk, versteckt hinter dem Spielplatz. Offiziell: das Parkwächterhaus. Inoffiziell: das Gravitationszentrum des Parks, ein psychogeografischer Fixpunkt.